Klosterkirche Nordshausen Klosterkirche Nordshausen

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Am 1. Advent bei erstem Schnee mit einem schönen Konzert in der vollbesetzten Klosterkirche die Vorweihnachtszeit einzuleiten, ist den Nordshäuser Tönewerfern mit befreundeten Sängern und Musikern sehr gut gelungen. Traditionelle und moderne Stücke ergaben einen kurzweiligen Musikgenuss. Auch die Allerkleinsten wurden mit einbezogen. Die Spenden am Ausgang wurden von den Tönewerfern für den barrierefreien Umbau des Gemeindehauses der Klosterkirche erbeten. Die Kirchengemeinde und der Förderverein Kultur- und Sozialzentrum der Klosterkirche e. V. sagen herzlich Dankeschön.

 

 

 

Drei Konzerte in der Klosterkirche
16. September 2017, 17.30 Uhr - Konzentrisch I
23. September 2017, 17.30 Uhr - Konzentrisch II
30. September 2017, 17.30 Uhr - Konzentrisch III

 

 

9. September 2017, 18.00 Uhr - Klosterkirche Nordshausen
hör-mal im Denkmal - Konzerte und Kleinkunst zum Tag des offenen Denkmals

 

Dem Mond gewidmet.
Wie ist die Welt so stille:
Nachtlieder - Nachtstücke - Nachtgedanken

Konzert des Frauenchors "vocEterna"
mit Liedern der Romantik von Schubert, Brahms, Rheinberger und der Uraufführung zweier Werke von Reinhard Karger
Solopart: Traudl Schmaderer
Begleitet wurde diese musikalische Reise in die Nacht von einem Essay von Verena Joos, vorgetragen von Sabine Wackernagel
Texte von Mathias Claudius, Else Lasker-Schüler, Andreas Gryphius u. a. erklangen in den Vertonungen und ließen die reichen
Farben und Botschaften der Nacht aufleben

Leitung: Traudl Schmaderer - Sprecherin: Sabine Wackernagel - Essay: Verena Joos

HNA Artikel am  

 

 

 

 

18. Juni 2017,17.00 Uhr - Kultursommer in der Klosterkirche Nordshausen mit dem Rolston String Quartett

das Rolston String Quartett, bestehend aus vier symphatischen jungen Kanadiern, hat u. a. die wichtigste kammermusikalische Auszeichnung
seines Heimatlandes gewonnen und ist derzeit auf der
Banff-Competition-Winner-Tour durch
Deutschland, Italien und Österreich

Luri Lee - Violine
Jeffrey Dyrda - Violine
Hezekiah Leung - Viola
Jonathan Lo - Violoncello

begeisterten ihr Publikum mit einem außergewöhnlichen
Gast-Konzert in der Klosterkirche Nordshausen

Maurice Ravel (1875 - 1937)
Streichquartell F-Dur op 35

Leoš Janácek (1854 - 1928)
Streichquartett Nr. 2 "Intime Briefe)


Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Streichquartett e-Moll op. 59 Nr. 2

 

Bei bestem Sommerwetter genossen die Besucher die Atmosphäre in und um die Klosterkirche bei kühlen Getränken und kleinen Speisen

 

22. April 2017, 19 Uhr, Klosterkirche Nordshausen - Konzert mit dem Uni-Chor CANTIAMO PICCOLO
Unter dem Titel „Es erhub sich ein Streit…“ präsentierte Cantiamo Piccolo eindrucksvolle Chorwerke von Selle, Franck, Britten, Nystedt u. a.

 
CANTIAMO PICCOLO.JPG - 48.50 KB 
Unter der Leitung von Andreas Cessak bereitet sich der Kammerchor mit diesem besonderen Programm selbst auf einen Wettstreit vor: Das Ensemble wird sich im Rahmen des Internationalen Chorwettbewerbs des Harmonie Festivals 2017 (Limburg) einer professionellen Jury präsentieren. Doch zunächst hatten die Konzertbesucher in der Klosterkirche die Gelegenheit, alle für den bevorstehenden Wettbewerb einstudierten Stücke zu hören und zu genießen.
 
 

Samstag, 28. Januar 2017, 18.00 Uhr - Konzert in der Klosterkirche
Ludwig Frankmar mit seinem Barockcello
Werke von Giovanni Bassano, Domenico Galli, Telemann und J. S. Bach

   
 

 
19. November 2016, 17.00 Uhr, Klosterkirche Nordshausen - Benefizkonzert
Die Tönewerfer des Gesangvereins 1887 Kassel-Nordshausen e. V. unter Leitung von Frau Petra Wittmer, die selbst mit einem Solo auftrat, und der Posaunenchor der Klosterkirche Nordshausen unter Leitung von Martin Mamami hatten zu einem abwechslungsreichen musikalischen Programm in der traditionell gut besuchten Klosterkirche eingeladen. Die Tönewerfer sangen deutsch- und englischsprachige Lieder, teilweise "jazzig" und banden dabei - in zwei Fällen - die Zuhörer mit ein, untermalt von den Blechbläsern des Posaunenchores, der mit fünf eigenen Stücken zum Programm beitrug.
Der Spendenerlös dieses Benefiz-Konzerts ging komplett an das Sandmännchen-Projekt in Kassel.
Der Erlös aus dem Glühwein- und Brotverkauf war für die Spendenaktion Brot für die Welt bestimmt.

Tönewerfer
Süßer die Glocken nie klingen *)
Es ist für uns eine Zeit angekommen
Fröhlich soll mein Herze springen
Leise rieselt der Schnee
You Raise Me Up
A La Nanita Nana
Let It Be
Solo: Alle Jahre wieder
Down In Bethlehem
Mele Kalikamaka
The Christmas Song / Viele bunte Päckchen
Morgen kommt der Weihnachtsmann *)
Tochter Zion
Maria durch ein Dornwald ging
Oh Du stille Zeit
Posaunenchor
Adventsintrade
Adagio aus Winter/Vier Jahreszeiten - Antonio Vivaldi
Abendgebet aus Märchenoper Hänsel und Gretel - E. Humperdinck
Ige Herouvimy - Dimitrij Bortnjansky
Moskauer Nächte - Wassili P. Solowjow-Sedoj
*) gemeinsame Lieder

 

 

19. November 2016, 18.00 Uhr, Klosterkirche Nordshausen
Duo Osina/Wang mit Werken für Violine und Cello von Ravel und Kodaly
 

 

Zoltán Kodály
Duo für Violine und Violoncello op 7 (1914)
I. Allegro serioso, non troppo
II. Adagio - Andante
III. Maestoso e largamente, ma non troppo- Presto

Maurice Ravel
Sonate für Violine und Violoncello (1920 - 1922)
Á la mémoire de Claude Debussy
I. Allegro
II. Trés vif
III. Lent
IV. Vif, avec entrain

 

Sonntag, 23. Oktober 2016, 18.00 Uhr

 
 

 

 

 

21. und 22. Juli 2016, 20.00 Uhr - Klosterkirche Nordshausen

Der KULTUR SOMMER NORDHESSEN hatte sich die Klosterkirche als Konzertsaal für die Stargeigerin Midori ausgesucht. An beiden Abenden waren jeweils 140 Eintrittskarten ausverkauft. Für Konzertbesucher und weitere Gäste, die einfach nur die abendliche Atmosphäre um die Klosterkirche herum und auch im Klostergarten zwischen blühenden Kräutern und Blumen genießen wollten, gab es Getränke und Köstlichkeiten, die an zwei Ständen erworben werden konnten. Ein Veranstaltungsteam der Kirchengemeinde hatte für den kulinarischen Rahmen frische Schichtsalate im Glas, herzhafte und süße Spieße sowie Panna Cotta mit Früchten hergestellt und dafür begeisterte Abnehmer gefunden.

HNA-Rezension:

Midori in der Klosterkirche Kassel-Nordshausen. Foto: HedlerStargeigerin Midori spielt die Solowerke beim Kultursommer in Kassel

Kassel. Sie ist eine der interessantesten Persönlichkeiten der internationalen Klassikszene – die japanische Geigerin Midori Goto (44), die als Künstlerin nur unter ihrem Vornamen auftritt. Zum wiederholten Mal war Midori, die in den großen Musikzentren der Welt zu Hause ist, beim Kultursommer Nordhessen zu Gast – in diesem Jahr mit zwei Konzerten in der kleinen Klosterkirche Kassel-Nordshausen.

Dass Midori hier die sechs Sonaten und Partiten für Violine solo von Johann Sebastian Bach spielte – Gipfelwerke nicht nur der barocken Geigenliteratur – war ein musikalisches Ereignis, für das längst nicht alle Interessenten eine Konzertkarte ergattern konnten. Sie muss man auf Midoris 2015 erschienene Doppel-CD (Onyx/Note 1) verweisen.

Midori gehört zu jenen Spitzengeigern, die keine spieltechnischen Grenzen zu kennen scheinen. Man nimmt das als Zuhörer bewundernd zur Kenntnis, um sich dann ganz der Interpretation hinzugeben. Viele Musiker bemühen sich, Bachs Musik durch eine ausgefeilte Artikulation zum Sprechen zu bringen.

Bei Midori ist das ganz selbstverständlich vorhanden, doch sie vermeidet jede demonstrative Zurschaustellung. Bachs Musik gewinnt in ihrem Spiel eine tief aus dem Inneren kommende Intensität, jedes musikalische Detail ist in einen größeren Zusammenhang eingebunden – eine solche Souveränität der Interpretation ist nur selten zu erleben.

Midori muss das markante Fugenthema in der g-Moll-Sonate nicht extra pointieren, um dem Satz eine faszinierende Transparenz und Geschlossenheit zu verleihen. Die ausladende, komplexe Fuge der C-Dur-Sonate wird durch extreme dynamische Variabilität vom zartesten Pianissimo bis zu orchestraler Klangfülle – unterstützt durch die Akustik des Kirchenraums – zu einer spannenden Erzählung.

Die Tanzsätze der d-Moll-Partita entfalten durch Midoris rhythmisch klares und zugleich fein-flexibles Spiel eine bezwingende Gestik, sei es die sprunghafte Courante oder die flirrend-virtuose Gigue.

Einer der grandiosesten Solosätze für Violine ist der Schlusssatz der d-Moll-Partita, die Ciaccona. Folgt man der musikwissenschaftlichen These, wonach Bach diesen Satz als „Tombeau“ (Trauermusik) für seine mit 35 Jahren verstorbene erste Ehefrau Maria Barbara komponiert hat, dann kann man in Midoris Spiel eine ganze Welt an Gedanken und Gefühlen erkennen: Tiefe Trauer, zarte Erinnerungen, und in der konzentrierten Abfolge der Variationen auch Zuversicht und Gottvertrauen. Expressivität und Strenge: Midori, die auch studierte Psychologin ist, legt den Kern dieser überwältigenden Musik frei – romantisierendes Pathos ist dieser Künstlerin fremd. Riesenbeifall nach dem ersten Abend.

Der Applaus steigerte sich noch nach dem zweiten Konzert. Dieser Abend vollendete die Gesamtschau der sechs Bach'schen Violin-Solowerke. Worüber konnte man da mehr staunen - über den Reichtum und die Vielgestaltigkeit dieses musikalischen Kosmos' oder Midoris tiefe und geigerisch perfekte Durchdringung dieser Musik? Wie sich Freiheit mit sparsamen Mitteln realisiert, führte Midori im schlichten Eingangssatz "Grave" der a-Moll-Sonate vor - eine musikalische Meditation, die durch die anschließende komplexe Fuge in formal strengere Bahnen gelenkt wurde. Unglaublich subtil, dabei mit höchster Präsenz spielte Midori das anschließende Andante mit seiner steten Achtelbewegung - ein Kunstwerk allein dieser Satz.

Völlig andere Wege geht Bach in der h-Moll-Partita, deren vier Sätze jeweils durch eine schnelle Variation, ein Double, ergänzt werden. Extreme auch da: Zu einem kontrollierten Temporausch ließ Midori das Presto-Double der Courante werden, während sie das rhythmisch kraftvolle Borea-Thema (Bourrée) mit orchestralem Gestus in den Kirchenraum setzte. Mit der eleganten E-Dur-Partita schloss Midori ihre Bach-Erforschung ab. Die gelassene Souveränität, mit der sie die jeweiligen Satz-Charaktere hervortreten ließ, etwa in der feinen Loure mit ihrem charakteristischen Kurz-lang-Rhythmus, war große Kunst. Große Begeisterung, aber keine Zugabe. Es war schließlich alles gesagt.
Autor: Werner Fritsch, Ressortleiter Kultur, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Sonntag, 10. Juli 2016, 18 Uhr, Klosterkirche Nordshausen

 

 

 

 Sonntag, 22. Mai 2016, 18 Uhr, Klosterkirche Nordshausen

Mehr als 200 Konzertbesucher saßen dicht gedrängt in der Klosterkirche, um dem Chor der Universität Kassel zu lauschen. Und es hat sich gelohnt. Andreas Cessak hatte die Chormitglieder nicht wie gewohnt nach Stimmen aufgestellt, sondern Sopran, Alt, Tenor und Bass bunt gemixt. Die perfekt geschulten Sänger schien dies nicht zu irritieren, mit Bravour meisterten sie ihre Stücke zur Freude der vielen Zuhörer.

 

 


 

Sonntag, 3. April 2016, 17 Uhr, Klosterkirche Nordshausen
Benefiz-Konzert zugunsten des Fördervereins der Klosterkirche mit dem ADUK Quartett
 
 
Dominik Hörnel, Violoncello
Stefanie Dehnen, Viola
Florian Weigend, Viola
Björn Schmidt-Hurtienne, Violine
 

Virtuose Musik in der Klosterkirche mit dem ADUK-Quartett
am 3. April 2016

Ein sonniger Frühlingsnachmittag lockte überraschend viele Konzertbesucher in unsere Klosterkirche zu dem Benefizkonzert des Fördervereins Kultur- und Sozialzentrum der Klosterkirche Nordshausen e. V. mit dem ADUK-Quartett. Ein großartiger Klangteppich entfaltete sich in unseren alten Mauern mit den drei Kompositionen von Haydn, Schostakowitsch und Beethoven. Alle drei Quartette – im Tenor eher noch der Passionszeit verhaftet und doch schon in einigen Sätzen über sie hinausweisend – zogen das Publikum in ihren Bann.
Das Haydn-Quartett g-moll op. 20 Nr. 3 auf der Suche nach Balance, von Unruhe und Zerrissenheit bestimmt, bildete den Auftakt. Das Streichquartett Nr. 13 b-moll op. 138 von Dmitri Schostakowitsch ließ mit seiner Klangwelt aus Trauer und Verzweiflung keinen Ausweg erkennen. Insbesondere die Bratsche lieh der Angst ihre klagende Stimme.
Pochendes Klopfen der Bögen verstärkten diesen Ausdruck.

Die Pause löste diesen bangen Blick nach innen und führte die Besucher hinaus, vor allem in den Klostergarten, geführt auf dem neu angelegten Weg durch die Maueröffnung hindurch und über die gelungene Straßenpflasterung am Überweg hinein in den Klostergarten. Auf dem hellen Weg entlang lässt sich erahnen, was der Entwurf des Landschaftsarchitekten Werner im Laufe des Jahres zeigen wird. Auf das Fest zur Einweihung der neuen Gartengestaltung im Klostergarten am 3. Juni 2016 mit seinem Benefiz-Buffet freuen wir uns schon jetzt (Termin bitte vormerken).

Der zweite Teil des Konzerts war dem 8. Streichquartett e-moll op. 59 Nr. 2 von Ludwig van Beethoven vorbehalten. Es ist eines der drei Rasumowsky-Quartette, einem großen Beethovenförderer gewidmet.

Die vier Musiker des ADUK-Quartetts  brillierten auch hier mit ihrem nuancenreichen Zusammenspiel, gekennzeichnet von hoher Musikalität, gepaart mit musikantisch-enthusiastischer Spielfreude. Das begeisterte Publikum wurde mit einer Zugabe von Dvoraks „Zypressen“ belohnt. Ein gelungener Musikgenuss und großer Dank an das ADUK-Quartett. - M. W. 

 

 

 

12. März 2016, 18.00 Uhr Konzert Klosterkirche 

Im Mittelpunkt  stehen Bearbeitungen von Werken, die ursprünglich für die Barocklaute komponiert waren.
Johann Georg Weichenberger (1676 - 1740) etablierte sich mit dem französisch-galanten Stil als einer der einflussreichsten Lautenisten im österreichisch-böhmischen Raum.
Adam Falckenhagen (1697 - 1754) war (wie B.J. Hagen s.u.) Lautenist am Hof von Bayreuth, wo unter der Markgräfin Wilhelmine eine glänzende Musikkultur entstand. So auch für die Barocklaute, die sie -Schülerin von S.L. Weiss- selbst spielte.
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) schuf eine Reihe von Werken für die Barocklaute. Die berühmte Partita BWV 997 (in der Version von J.C. Weyrauch) enthält eine berührende Sarabande, deren Thema sich im Schlußchor der Matthäus-Passion wiederfindet.
Bernhard Joachim Hagen (1720 – 1787) war Musiker an den Höfen von Bayreuth und später von Ansbach. Seine dreisätzigen Sonaten, wie auch die Locatelli-Variationen eines Menuett-Themas für die Laute, sind Ausdruck des Wandels vom barocken Geschmack hin zu frühklassischer Musik mit Anklängen an die Romantik..
Silvius Leopold Weiss (1687 -1750) gilt als der größte Lautenist aller Zeiten. Als gefeierter Virtuose und begnadeter Komponist idiomatischer Werke für die Barocklaute fand er eine Anstellung am sächsischen Hof in Dresden. Im großen  Manuskript im British Museum of London findet sich die Partita in D-Dur.
Die Altzither in Psalterform stammt aus der Werkstatt von Klemens Kleitsch, Kiefersfelden. Durch ihre Bauweise kommt sie der Klangwelt der Barocklaute besonders nahe. Die heutige (Besaitungs-)Form der Zither entstand vor etwa zweihundert Jahren; man ist also bei Werken aus dem Barock auf Übertragungen angewiesen.
Ein selten zu hörendes Instrument erklingt bei diesem Solokonzert mit Barockmusik --- die Altzither, deren sonore, farbenreiche Töne an die Barocklaute erinnern. Mit dem Zauber dieser ebenso komplexen wie kontemplativen Musik wird der Zuhörer in eine phantasievolle, verspielte und nur scheinbar verlorene Zeit entführt. Die Magie solcher Klänge wurde damals als ein tröstlicher Vorgeschmack auf die Musik des Himmels empfunden.
Werke von Bach und Zeitgenossen …
Im Mittelpunkt stehen Kompositionen, die ursprünglich für die Barocklaute notiert waren: die berühmte Partita BWV 997 von J.S. Bach, deren berührende Sarabande dem Schlusschor der Matthäuspassion thematisch verwandt ist, sowie eine der typischen, ausgedehnten Partiten von S.L. Weiss, der als gefeierter und hochgeschätzter Lautenvirtuose am Dresdner Hof wirkte.
Der „kantable Impuls“ aus Italien, den schon Weiss auf seiner Reise nach Rom kennengelernt hatte, findet sich besonders auch in den eleganten Sonaten der Lautenisten A. Falckenhagen und J.B. Hagen. Es sind dies Werke im Stil der sich ankündigenden „empfindsamen Zeit“, die im Umfeld der glänzenden Musikkultur am Bayreuther Hof entstehen konnten – dort, wo die Laute unter der Förderung der musikbegeisterten Markgräfin Wilhelmine zu einer späten, ungeahnten Blüte kam, um bald in einen musikalischen Dornröschenschlaf zu fallen.
... auf einem Instrument mit 36 Saiten
Rainer Schmidt studierte das 36-saitige Instrument, nach mehrjährigem Privatunterricht bei Gernot Sauter, in Seminaren des Deutschen Zithermusikbundes und an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen mit dem Abschluss des staatlichen Lehrdiploms. Er gab zahlreiche Solokonzerte im In- und Ausland.

 


Samstag, 6. Februar 2016, 18.00 Uhr in der Klosterkirche - Luscinia-Quartett
Text aus HNA-Artikel vom 8. Februar 2016

Luscinia-Quartett
Susanne Enkemeier  Violine
Regine Kändler  Violine

Sonja Heimann-Sandrock  Viola
Fan Yang  Violoncello

Die vier Kasseler Musikerinnen haben sich 1996 zum Luscinia-Quartet (luscinia lat. Nachtigall) zusammengefunden. Ihre stilistische Prägung fanden sie insbesondere durch Kammermusikkurse bei Hubert Buchberger (Frankfurt), Prof. Johannes Prelle (Köln), Wolfram Geiss und Magdolna Carlberg (Kassel). Neben ihrer Unterrichtstätigkeit und der Mitwirkung in verschiedenen Ensembles treten sie in dieser Formation mit jährlich wechselnden Konzertprogrammen an die Öffentlichkeit.

  

 

Sonntag, 24. Januar 2016, 18.00 Uhr, Klosterkirche
Nordischer Atem
mit Traudl Schmaderer - Sopran, Christoph Baader - Posaune, Rainer Böttcher - Orgel

HNA-Artikel vom 26. Januar 2016

Traudl Schmaderer liest aus "Nils Holgersons wunderbare Reise ..." Traudl Schmaderer, Rainer Böttcher, Christoph Baader

Nordisch geprägte kantable und bisweilen meditative Melodien aus Skandinavien standen im Mittelpunkt dieses Programms. Es spannte einen Bogen von der Einfachheit choralgebundener Melodien und Volkslieder zu romantischen Stimmungsbildern. Präsentiert wurde es von drei bekannten nordhessischen Interpreten, die jeder auf seine eigene Weise Atem in musikalischen Klang verwandelten - von der frei und hoch ausschwingenden Gesangsstimme Traudl Schmaderers über die in tiefere Klangwelten führende Posaune mit Christoph Baader bis zur den gesamten Klangraum umfassenden Orgel der Klosterkirche Nordshausen, gezaubert von Rainer Böttcher.
Dieser Kirchenraum ist besonders geeignet für Solisten und brachte am heutigen Abend Instrumente und Stimme voll zur Geltung bei großer Stille im Zuhörerraum. Kaum zu glauben, was einer menschlichen Stimme, einer Posaune, einer Orgel zu entlocken ist. Schon der erste Choral "Ave maris stella", vorgetragen von Traudl Schmaderer, vermittelte die Vorstellung, wie es zu Zeiten der Zisterzienserinnen geklungen haben muss. Reinste Posaune, besonders in dem Stück "Quasi una Leggenda" von Launy Gröndahl (1886 - 1960) und Orgel mit ungewohnten Geräuschen wie die der Nachtigall führten uns in nordische Klangwelten.
Trotz des großen Konzertpensums gaben die Interpreten noch eine besonders schöne Zugabe nach nicht endendem Applaus: den Choral "Den blomstertid nu kommer", der von skandinavischen Schulkindern gesungen wird, ehe die großen Sommerferien beginnen. Ein schöner Abend, an den wir uns lange erinnern werden. Danke. (md)

  

 

 


Sonntag, 20. Dezember 2015, 17.00 Uhr, Klosterkirche

Camerata Castellana mit Barockmusik zur Weihnacht

Was kann es Schöneres geben, als in der Adventszeit zu musizieren? Und das in der - renovierten alten - adventlich geschmückten Klosterkirche unter den tanzenden Sternen des Mobiles. Die Erwartung und Anzahl der Zuhörer war so groß, dass noch Stühle und Bänke herbeigetragen werden mussten, damit niemend zu stehen brauchte. Das Ensemble Camerata Castellana hatte ein gemischtes Programm alter Meister zusammengestellt, in das die Zuhörer mit zwei weihnachtlichen Liedern zum Singen mit einbezogen wurden. Aus Kompositionen der Barockzeit erklang Musik in der Umbesetzung für Oboe/Fagott, Blockflöten, Cello und Cembalo in fein ausgearbeitetem Zusammenspiel und erfrischendem Tempo. Die Zuhörer erfuhren zwischen den Instrumentalstücken interessante Details über die verschiedenen Hölzer, aus denen die Instrumente angefertigt worden waren und deren Bedeutung. So wurde es ein rundum gelungener musikalischer Ausklang des 4. Advents. (H. Hedewig)
 

 



Samstag, 21. November 2015, 18.00 Uhr, Konzert in der Klosterkirche 

Reinhard Zalewski - Im Klang der Gitarre
Johannes Sebastian Bach (1685 - 1750)
Suite a-Moll BWV 997
Prélude - Fuga - Sarabande - Gigue/Double
Fuge a-Moll BWV 1000
Suite E-Dur BWV 1006a
Prélude - Loure - Gavotte en Rondeau - Menuet 1 - Menuet 2 - Bourrée - Gigue
Präludium, fuge und Allegro D-Dur BWV 998
Reinhard Zalewski begann nach seinem Studium an den Musikhochschulen in Berlin, Düsseldorf und Köln eine Lehrtätigkeit, die sich durch eine rege Konzerttätigkeit im In-und Ausland ergänzt.

Heute Abend gastierte er mit seiner Gitarre in der Klosterkirche.
Denkt man an den großen Komponisten J. S. Bach, hat man Orgelkonzerte, Chöre oder Blechbläser im Ohr.
An die Gitarre als Instrument denkt man zuerst einmal nicht. Reinhard Zalewski, Bach, die Gitarre und die besondere Akustik der Klosterkirche
schienen eins zu sein
, besonders bei den leisen Tönen und komplizierten Passagen. Aufmerksame Zuhörer genossen das große Konzert, bei dem Reinhard Zalewski die Stücke ohne eine Pause und ohne ein Notenblatt vortrug.
Das war ein besonderer Abend!




8. November 2015, 18.00 Uhr, Klosterkirche

 

 

Sonntag, 18. Oktober 2015, 18.00 Uhr
Benefizkonzert des Fördervereins der Klosterkirche Nordshausen
Motto: Ich sehe Dich in tausend Bildern (Novalis)
vocEterna -
Konzert für Frauenchor und Orgel, Leitung Traudl Schmaderer
An der Orgel Bezirkskantor Thomas Piper

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)   „Laudate pueri Dominum“, op. 39/2
Johannes Brahms (1833-1897)  „Ave Maria“ , op.12
Felix Mendelssohn-Bartholdy       Präludium und Fuge c-Moll, op.37/1
Felix Mendelssohn-Bartholdy       „Surrexit pastor bonus“, 39/3    
Giuseppe Verdi (1813-1901)       „Laudi alla Vergine Maria“    aus : Quattro pezzi sacri
Gabriel Fauré (1845-1924)          „Cantique de Jean Racine“, op.11    arr. John Rutter
Felix Mendelssohn-Bartholdy       Präludium und Fuge d-Moll,  op.37/3
Maurice Duruflé  (1902-1986)     „Tota pulchra es, Maria“ , op.10/2
Francis Poulenc (1899-1963)      „Litanies à la Vierge Noire“
(Wie alle Zisterzienser-Kirchen war die Nordshäuser Klosterkirche Maria, der Mutter Jesu, geweiht.)





 
Samstag, 19. September 2015        rechts: Artikel aus der HNA



Sonntag, 11. Juli 2015  
Der international anerkannte argentinische Sänger Carlos Roulet hat eine äußerst beeindruckende Gesangsstimme, mal zart und schmelzend, dann wieder kraftvoll und stark, voller Emotionen und Temperament. Er hat mit vielen legendären Tango-Künstlern zusammengearbeitet, darunter María Graña, Rubén Juárez, Anita Medrano und Nelly Vázquez.
Es begleiteten ihn Musiker aus allen Dekaden des Tango, in der letzten Zeit z. B. Moscato Luna. Gegenwärtig verbringt er einen Großteil seiner Zeit in Europa und arbeitet hier mit verschiedensten Musikern zusammen. 
Anna Cecylia Palupski studierte klassischen Gesang und ließ sich als lyrischer Koloratursopran ausbildeten. Die Liebe zum Tanz führte sie zum Tango Argentino. Ihr Zug dorthin war die ergreifende Musik, zu der man ihn tanzt. Die Intensität, Einfachheit und Komplexität zugleich, die Vielfalt und das Abbild zutiefst menschlicher Affekte mit allen ihren Kontrasten in Texten und in der musikalischen Gestaltung bewegen sie sehr stark. Anna Palupski unterrichtet Gesang und Tango Argentino in Kassel. 
Marcos Goncalves da Rocha in Buenos Aires, Argentinien geboren, hat er schon als Kind Gitarre gelernt. Er studierte an der Universität „Bellas Artes“ in La Plata, Argentinien, Komposition und mit Musikern wie Manolo Juarez und Lucho Gonzalez die argentinische Folklore. Von 1990 bis 2000 wohnte er in Italien, wo er mit unterschiedlichen Musikern und  Bands verschiedener Stilrichtungen spielte (Reggae, Tango, Choro). Durch regelmäßige Reisen nach Südamerika wurde er mit den Rhythmen der Karibik (Salsa, Son, Merengue, Bachata, etc) vertraut. Marcos lebt seit 2000 in Deutschland.

Nostalgias - Noche de tango - eine Tangonacht mit Musik und Poesie 
Von Heimweh, Liebe, Sehnsucht und Enttäuschung, von Erinnerungen und Hoffnung spricht die Tangopoesie. 
Gebannt lauschten die Zuhörer dem Gesang der drei Künstler und den Texten, die Anna Cecylia Palupski

zwischen den Musikstücken vortrug, so dass es einige Paare zum Tanz animierte.
Der Tango hat an diesem sommerlichen Abend die ehrwürdige Klosterkirche in eine besondere Stimmung versetzt. 

 

 

Montag, 6. Juli 2015, 18 Uhr 

Cantiamo Piccolo ist der Kammerchor der Universität Kassel und besteht seit 2007. Er bildete sich aus dem Großen Chor der Uni Kassel und spannt am 6. Juli 2015 mit seiner Musik einen Bogen von der Renaissance bis zu neuer Musik. Cantiamo Piccolo ist  einer von 10 Chören, die an dem diesjährigen hochkarätigen Chorwettbewerb in Spittal im österreichischen Kärnten teilnehmen. Unter der Leitung von Andreas Cessak entführen die Sängerinnen und Sänger in ihrem Konzert in die Klangwelten von Heinrich Schütz, Francis Poulenc und Ralph Vaughan Williams.

Trotz des ungewöhnlichen Termins am Montagabend hatten knapp 150 Zuhörer die Klosterkirche bis noch auf den letzten Platz der Orgelempore gefüllt und bejubelten am Ende ein begeisterndes Konzert des Kammerchors der Universität Kassel unter Leitung von Andreas Cessak. Neben geistlicher Musik kamen auch schwierige moderne Experimentalstücke und zum Schluss sehr lyrisch interpretierte Volksmusik zum Vortrag. Mit diesem Programm wird der Chor beim "Internationalen Chorwettbewerb Spittal" in Kärnten, Österreich, als einziger geladener Chor aus Deutschland auftreten. Unsere besten Wünsche begleiten ihn. (jm)

 

 

 

Sonntag, 14. Juni 2015, 18 Uhr - ANDREAS DÜKER - ERZLAUTE

Am Sonntagabend, 14. Juni 2015, trug Andreas Düker in der Klosterkirche auf der Erzlaute (Theorbe) Werke von Joh. Seb. Bach vor. Sie gehören zum Kunstvollsten, was je für dieses Instrument komponiert wurde. Die Kirche war, trotz großer Kultur- und Konzert-Konkurrenz an diesem Abend in Kassel, sehr gut besucht. Langer Applaus dankte für ein außergewöhnliches Musikerlebnis.
J. S. Bach (1685 - 1750) Lautensuiten BWV 995, 996, 999, 1000
Obwohl das Lautenwerk von Johann Sebastian Bach mit sieben Werken für Laute solo sehr überschaubar ist, nimmt es in der Welt der Lautenkompositionen und entsprechend in der des heutigen Gitarren- und Lautenrepertoires einen übergeordneten Platz ein. Bachs Lautenwerke zählen zum Kunstvollsten, was jemals für Laute komponiert wurde. Sie gelten als richtungsweisend in der Ausschöpfung der polyphonen Möglichkeiten auf der Laute. Andreas Düker hat vier dieser Werke für die Erzlaute (Theorbe) eingerichtet, einem 14saitigen Bassinstrument der Lautenfamilie.  

Andreas Düker studierte Klassische Gitarre in Kassel bei Wolfgang Lendle und war dort an mehreren Uraufführungen und Rundfunkaufnahmen mit Moderner Musik beteiligt. Seine Künstlerische Reifeprüfung im Fach Laute legte er 1996 bei Prof. Stephen Stubbs an der Hochschule für Künste in Bremen ab. Neben der Renaissancelaute beherrscht er auch andere Instrumente der Renaissance und des Barock, z. B. Chitarrone, Vihuela, Barocklaute und Barockgitarre. www.lutenist.de 

 



 

Sonntag, 26. April 2015, 18 Uhr - BERND ASCHMONEIT & ANGELIKA LOHSE - Saxophon und Orgel



Bei diesem Konzert - von der Empore aus -mit Werken von Johann Sebastian Bach, Arcangelo Corelli, Georg Philipp Telemann,
Guy Lioncourt, Camille Saint-Saëns, Friedemann Graef, Robert Jones,
Eugène Bozza, Kenny G., Joseph Edouard Barat wurde die Bestuhlung entsprechend
ausgerichtet, so dass die Künstler vom Konzertpublikum zu sehen waren.


 

 

 



Sonntag, 22. Februar 2015
,
18 Uhr - FUMITO NUNOYA - Marimba Excursion


Variation on Japanese Children’s Songs / Keiko Abe
Variations on Akatonbo (Red Dragonfly) / Akie Takada
Nimrod from Enigma Variations / Edward Elgar (arr. Nanae Mimura)

Chaconne from Partita No. 2 for solo violin / Johann Sebastian Bach
Once Upon a Time in America / Ennio Morricone (arr. Fumito Nunoya)
Rhythmic Caprice / Leigh Howard Stevens   

 

 

 

Sonntag, 18. Januar 2015, 18 Uhr - Weihnachtskonzert

   

 



Sonntag, 21. Dezember 2014
,
17 Uhr - Weihnachtskonzert

 CAMERATA CASTELLANA  "Oh Jesulein süß"

 




Sonntag, 30. November 2014
,
17 Uhr - Adventskonzert
  

DIE TÖNEWERFER - Leitung: Petra Wittmer
KASSELER HERRENCHOR
- Leitung: Petra Wittmer
POSAUNENCHOR DER KLOSTERKIRCHE NORDSHAUSEN - Leitung: Martin Mamami

 

 

 

 

Samstag, 27. September 2014, 18 Uhr

Unter dem Titel Martins Rose und Marias Apfel wurden wir in einem zweiteiligen Konzertabend mit Musik aus dem Umfeld der CASSELER HOFKAPELLE in die Reformationszeit geführt. Ausgehend von den örtlichen Gegebenheiten wurde ein Bogen geschlagen von der "hohen Sphäre" der geistlichen Musik zum prallen Leben, wie es sich in Musik und Literatur widerspiegelt. Zunächst ließ das PENASOLA-ENSEMBLE geistliche Vokalmusik erklingen, die zu einem guten Teil in den ehemaligen Beständen der Kasseler Hofkapelle zu finden ist. Nach einer Pause, in der bei Brot und Wein die Gelegenheit zum Austausch mit Musikern und Mitgliedern von CAVATA CASSEL e. V. gegeben wurde, folgte mit Johann Hermann Scheins Banchetto Musicale Tanzmusik aus derselben Zeit, lustvoll musiziert von der CAMERATA CAVATA. Carlo Ghirardelli und Carla Schmelter bereicherten diesen Teil mit szenischen Rezitationen aus dem Roman Die schöne Melusine des Thüring von Ringgoltingen in der Fassung aus dem Buch der Liebe von 1587.

 

  

 

Samstag, 13. September 2014 - WITTHART MALIK mit Bach auf dem Cembalo

  Am Samstag, 13. September 2014, war in der Klosterkirche wieder ein Bachkonzert ganz besonderer Art zu hören. Der Trierer Musiker-Künstler Witthart Malik spielte auf seinem Cembalo ein sehr anspruchsvolles Programm aus Französischer Ouvertüre, Chromatischer Fantasie und Fuge sowie Italienischem Konzert mit bewundernswerter Leichtigkeit und Virtuosität, die auch Fachleute beeindruckte. Die vielen Besucher konnten hier einmal einen ungewohnt neuen Bach erleben. - J. M.
   

 

 

Sonntag, 11. Mai 2014, 17.00 Uhr - STEPHAN SCHRADER

 

 

 

 




17.00 - 18.00 Suiten 1, 2, 3
18.00 - 18.30 Pause mit Imbiss
18.30 - 19.15 Suiten 4 und 5
19.15 - 19.45 Pause mit Imbiss
19.45 - 20.15 Suite 6

 

 

 

 

 

 

Artikel in der HNA am 13. Mai 2014:

 

 

Sonntag, 16. März 2014, 17.00 Uhr - BAROCK-ENSEMBLE SEEBACHGRUND

 

 

Sonntag, 02. März 2014, 18.00 Uhr - TRIO VARIABOLO

Das Trio Variabolo besteht seit 1994 in wechselnden Besetzungen.
Bei zahlreichen Konzerten in und um Kassel hat es bereits viele begeisterte Zuhörer gefunden. Das Repertoire des Ensembles enthält Werke aus der Renaissance, Barock, Klassik und der Moderne, aber auch Stücke aus Irland, Südamerika  sowie aus der Popmusik. Durch die variable Ausführung mit unterschiedlichen Instrumenten entstehen immer wieder neue Klangeindrücke. Die drei Musiker/innen Petra Koch (Blockflöten), Claudia Römer (Querflöte, Marimbaphon, Percussion) und Jörg Schmidt (Gitarren) versprechen ein ganz neues Klangerlebnis und einen sicherlich erlebnisreichen Konzertbesuch.
Claudia Römer
, *1979 in Daun, spielt seit ihrem 8. Lebensjahr Schlagzeug

Studium an der Musikhochschule in Köln und an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover
Unterrichtstätigkeit seit 2000, Mitglied im Heeresmusikkorps 2 in Kassel seit 2007
Petra Koch, *1962 in Kassel, spielt seit ihrem 6. Lebensjahr Klavier und Blockflöte
Studium an der Musikakademie in Kassel sowie C-Prüfung für Organisten in der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte in Schlüchtern
Unterrichtstätigkeit seit 1984, Konzerte mit dem Trio Variabolo, den Kasseler Vokalisten sowie Kinder- und Jugendkonzerte
Jörg Schmidt, *1960 in Kassel, spielt seit seinem 12. Lebensjahr Gitarre
Studium an der Musikakademie in Kassel, Unterrichtstätigkeit seit 1984 an Musikschulen im Raum Kassel
neben dem Trio Variabolo engagiert er sich im Bereich Jazz sowie der brasilianischen Musik



Sonntag, 16. Februar 2014, 18.00 Uhr

 

STREICHTRIO "egmonTrio" - Johann Sebastian Bachs Goldbergvariationen
Miriam Schmaderer - Violine, Robin Porta - Bratsche, Nico Treutler - Violoncello
 

 

 

Sonntag, 8. Dezember 2013, 18.30 Uhr

VOCALCONSORT KASSEL - Leitung: Martin Forciniti
CAMERATA CASTELLANA  Fan Yang - Violoncello, Susanne Schale - Blockflöten, Dörte Gassauer - Cembalo, Andreas Waßmuth - Oboen 

10 Jahre Kulturstiftung Klosterkirche
Am Sonntag, dem 8. Dezember 2013, feierte die Kulturstiftung Klosterkirche ihr 10jähriges Bestehen. Stand am Anfang, als sie begründet wurde, vor allem der Wunsch, die besonderen Qualitäten der Klosterkirche über den bloßen Gottesdienst hinaus auch anders zu nutzen und damit Menschen für die Kirche zu interessieren, so hat sich dies im Laufe der Jahre zu einer beliebten Reihe von etwa monatlich stattfindenden Konzerten ausgewachsen. die Organisation dieser Reihe lag über mehrere Jahre in den Händen von Kurt Simon, inzwischen ist dafür Susanne Schale in Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Stiftung verantwortlich. Zur Jubiläumsfeier gab es einen Rückblick des ehemaligen Pfarrers Dierk Glietzenhirn und natürlich auch Musik. Der Chor VOKALCONSORT und CAMERATA CASTELLANA als Quartett waren zu Gast und gaben mit Vokal- und Instrumentalwerken von Vivaldi, Pachelbel, Corelli, Eccard, Bach, Praetorius u. a. Kostproben aus ihrem Repertoire, das in weiten Teilen auch dem Profil der früheren Konzerte in der Klosterkirche entspricht. 

 

 

Sonntag, 6. Oktober 2013, 19.00 Uhr

Einspielen vor dem Konzert in der Klosterkirche

TRIOMOTION - Constanze Betzl, Flöte; Bernhard Betzl, Vibraphon; Rüdiger Pawasser, Marimba; Gast: Rolf Rasch, Saxophon
Das erste Konzert in der frisch renovierten Klosterkirche war dem Ensemble triomotion vorbehalten. Constanze Betzl, Flöte, sowie Bernhard Betzl und Rüdiger Pawassar abwechselnd an Marimba und Vibraphon boten mit ihrer Gratwanderung zwischen klassischer Avantgarde, Tango und Jazz einen ungewohnten, teilweise an Impressionismus erinnernden Klangteppich von überraschender Schönheit. Nach der Pause wurde der in Kasseler Jazzkreisen bekannte Saxophonist Rolf Rasch einbezogen, der den Kompositionen von Milt Jackson und Mike Mainieri seinen besonderen Sound vermittelte. Ein fachkundiges und/oder neugieriges Publikum dankte mit anhaltendem Applaus.  (Dr. J. Mense)

 

 

Sonntag, 17. März 2013, 18.00 Uhr 

www.duo-aliqout.de Foto: Dr. Mense

DUO ALIQUOT  "Viola d'amore" - Simona und Gheorghe Balan

mit selten zu hörender Musik des 18. und 19. Jh. von Stamitz, Huberty, Guzinger, Borghi u. a.
Die Musiker sind seit 1978/1980 Mitglieder der Landeskapelle Eisenach. Das Glanzstück der Konzerte sind bekannte und weniger bekannte Werke aus dem großen Repertoire, welches für das herrliche Instrument geschrieben wurde. Mit diesen selten gespielten Kompositionen bringen sie dem Publikum die facettenreiche Schönheit der Kammermusik zu Gehör. 

Ein zauberhafter Vorabend mit der Viola d'amore in der noch unfertigen Klosterkirche - das hatte seinen doppelten Charme. Simona und Gheorghe Balan aus Eisenach präsentierten das eigenwillige Instrument mit dem rätselhaften Namen in selten gespielten Stücken des Barock, u. a. der Sonata in D von Luigi Borghi, der Sonata I von Anton Huberty und zum Abschluss der Sonata Marlborough von Karl Stamitz. Den Namen Aliquot (lat. paarweise) gab sich das Duo nicht, weil es als Ehepaar musiziert, sondern weil die Saiten der Viola d'amore paarweise begleitet sind von unter ihnen aufgespannten Resonanz-Saiten, die nicht direkt durch aktive Einwirkung in Schwingung versetzt werden, sondern indirekt durch die Schwingung der oberen Saiten. Dadurch ergeben sich Begleittöne, die den Klang fülliger erscheinen lassen und als "silbern und dabey überaus angenehm und lieblich" (Joh. Mattheson, 1713) empfunden werden können. Herzlicher und lang anhaltender Applaus brachte zum Ausdruck, dass das zurückhaltend-empfindsame und präzise Spiel beim Publikum offenbar eine sympathetisch mitschwingende Resonanz gefunden hat. (Dr. Josef Mense)

 


 

 

Freitag, 15. März 2013, 19.00 Uhr, Emmauskirche Brasselsberg

 
Foto: Dr. Himmelmann Foto: mdi

DUO SONG   "Die Klarinette als Sängerin" - Stefan Hülsermann/Klarinette und Ji-Youn Song/Klavier
Abend der Künste -
ein Benefizkonzert des Lions Club Kassel-Wilhelmshöhe zugunsten der Renovierung der Klosterkirche Nordshausen mit Musik von
Franz Schubert (1797 - 1828), Arvo Pärt (*1940), Louis Spohr (1784 - 1859), Robert Schumann (1810 - 1856), Jörg Widmann (*1973)

 

 

 

Sonntag, 10. März 2013, 18.00 Uhr

DIE OHRWÜRMER Jazz- und Pop-Chor mit "Engel von Afrika bis New York"
Der Chor "Die Ohrwürmer" wurde 1994 gegründet und besteht derzeit aus 29 weiblichen und 17 männlichen Mitgliedern. Unter Leitung von Thorsten Seydler singt der Chor Stücke aus Jazz, Blues, Rock, Swing und Soul. Hin und wieder darf es auch mal ein Gospel oder etwas Afrikanisches sein. Alle Stücke werden vier- bis achtstimmig auswendig vorgetragen. Die Ohrwürmer gaben bereits in den Jahren 2009 und 2010 Konzerte in der Klosterkirche.
Die "Ohrwürmer" leiteten das Konzert flott mit der musikalischen Frage: „Warum sing ich?“ sowie der Vertonung von Heinz Erhardts Gedicht „Die Made“ ein. Weiter ging‘s mit Pop-Titeln und eingängigen Aussagen „… ich will zurück nach Westerland …“ Ein besonders klangvoller Vortrag passte gut in die ehrwürdige Klosterkirche mit der besonderen Akustik: "Psalm 23" von Bobby McFerrin - seiner Mutter gewidmet. Dann wurden die Zuhörer vom Chorleiter nach kurzer Übungseinheit zur "Unterstützung" des Chors eingebunden in ein Bob Marley-Stück. "Every little thing is going to be alright ..." kam dem interessierten Publikum daraufhin glatt über die Lippen. "Africa" von Toto und der "Shrek-Song" haben das Zeug zum „Ohrwurm“ (engl. earwig), den man so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommt. Hallelujah!! Anhaltender Applaus. Nach dem "Engel"-Song gab es noch zwei Zugaben für das dankbare Publikum in der voll besetzten Klosterkirche und groooßen Beifall.
Foto: Seydler

 


Sonntag, 9. Dezember 2012, 18.00 Uhr


(Susanne Schale, Blockflöten - Andreas Waßmuth, Oboen - Susanna Weber, Sopran - Dörte Gassauer, Cembalo - Fan Yang, Violoncello)

Barockensemble CAMERATA CASTELLANA - In dulci jubilo
mit Musik zur Advents- und Weihnachtszeit von Bach, Vivaldi, Buxtehude, Williams, Telemann u. a.

Das traditionelle Weihnachtskonzert von Camerata Castellana fand wegen Renovierungsarbeiten an der Klosterkirche Nordshausen in der Emmauskirche am Brasselsberg statt. Perfektes Zusammenspiel der Ensemblemitglieder mit ihren verschiedenen Instrumenten sowie ausdrucksstarkem Gesang, aber auch solistischem Vortrag garantierten einen außergewöhnlichen musikalischen Abend.