Klosterkirche Nordshausen Klosterkirche Nordshausen

Mittelpunkt

Das Stadtteilzentrum im Brückenhof ist ein Ort der Begegnung,
Beratung und bietet Raum für vielfältige Aktivitäten und Veranstaltungen

Zu den regelmäßigen Angeboten der Kirchengemeinde Kassel-Süd im Mittelpunkt gehören ein Mittagstisch, Cafénachmittage, Frühstückstreffen, Handarbeitstreffen. Hierzu kommen überwiegend Senioren aus dem Stadtteil. Für viele Senioren ist Armut, Einsamkeit, fehlende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ein zentrales Thema. Anonymes Wohnen in Hochhäusern, knappe finanzielle Mittel, körperliche Einschränkungen führen über die Jahre immer mehr zum Rückzug. An diesem Punkt möchte die Kirchengemeinde Kassel-Süd im Stadtteilzentrum Mittelpunkt ansetzen.

 

Der Mittelpunkt hat im Jahr 2014 sein 10jähriges Bestehen gefeiert. Doch im Jahr 2015 war die Fortführung dieser Arbeit in Frage gestellt. Finanzielle und personelle Veränderungen stellten neue Herausforderungen, die gemeinschaftlich getragen werden mussten. Anlass: Ende der dreijährigen Projektstelle „Diakonische Gemeinde“. Die Zwischenzeit wurde mit ehrenamtlicher Arbeit überbrückt.

 

Die Kirchengemeinde Kassel-Süd benötigt für die Fortführung der Angebote im Mittelpunkt zusätzliche Spenden und Gelder und engagierte Freiwillige für verschiedene Bereiche. Wir bitten um Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen Pfr. Harald Götte t. 0561-492191
Stadtteilzentrum im Brückenhof mit barrierefreiem Zugang
Theodor-Haubach-Str. 6 in 34132 Kassel  t. 0561-40090167 und t. 0561-4003860

 



Online-Artikel aus KASSEL LIVE vom 18.02.2016:

 

 

HELDEN DES ALLTAGS   -   Hier werden SIE gebraucht !

SIE kochen gerne?

SIE backen gerne? 

SIE haben gerne Gäste?

S
IE lernen gerne neue Menschen kennen?

  • Wir wünschen uns ehrenamtlich Mitarbeitende für
    u
    nseren Mittagstisch - unsere Kaffeenachmittage - organisatorische Aufgaben
  • Das erwarten wir von Ihnen:
    Offenheit und Toleranz anderen Menschen gegenüber sowie Kommunikationsfähigkeit
    Verantwortliche und regelmäßige Mitarbeit, z. B. 1 x in der Woche oder 1 x im Monat
    Teilnahme an Teamsitzungen
    Interesse, sich mit und für die Menschen im Stadtteil zu engagieren
  • Das bieten wir Ihnen:
    Ein interessantes und abwechslungsreiches Arbeitsfeld

    Praktische Anleitung und Begleitung
    Begegnung mit unterschiedlichen Menschen

    Unfall- und Haftpflichtversicherung
    Eigene Ideen und Erfahrungen mit einbringen zu können
             

„Ein Mensch hat es bei sich bedacht, dass Helfen wirklich Freude macht. Er richtet einen anderen auf und kommt so nebenbei darauf,
dass er, indem er andere stützt, zugleich dem eigenen Wohlsein nützt.“ - Erich Pucha

Wenn Sie bei uns mitarbeiten möchten, wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner im
Stadtteilzentrum im Brückenhof
Theodor-Haubach-Str. 6, 34132 Kassel

 

     
Pfarrer Harald Götte
t. 0561-492191
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Birgit Maikowski
t. 0561-4003860

Christof Dahl
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

   
   

 

Wir laden Sie herzlich ein zum Mittagstisch im Stadtteilzentrum
Dienstag bis Freitag um 12.30 Uhr  -  barrierefreier Zugang
jedes Mittagessen wird frisch zubereitet für nur 3,50 Euro - Änderungen vorbehalten
Verbindliche Anmeldung über die im ausliegende Anmeldeliste
oder telefonisch ist erforderlich unter 0561 400 90 167

    Mittagstisch im Mai 2016:      Speiseplan liegt im Mittelpunkt aus
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

 

Wir vom laden herzlich ein zu unseren regelmäßigen Angeboten:

Montag 09.00 -  12.00 Sozialberatung (GWH)
    10.00 Offener Handarbeitstreff an jedem 1. und 3. Montag im Monat
    14.15 Betreuung für Menschen mit Demenz
    17.30 Hausaufgabenhilfe für Schüler
Dienstag   12.30 Mittagstisch
    13.30 Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer
und allgemeine Sozialberatung für Bewohner aus Oberzwehren
    14.30 Stadtteilcafé
    17.00 Hausaufgabenhilfe für Schüler
Mittwoch   12.30 Mittagstisch
    15.00 Offener Computer-Treff
    17.00 Hausaufgabenhilfe
Donnerstag 09.00 -  11.00 Ausgabestelle Berechtigungsscheine DiakonieTicket
    12.30 Mittagstisch
    14.30 Stadtteilcafé
    17.00 Hausaufgabenhilfe
Freitag 09.00 - 12.00 Sozialberatung (GWH)
    12.30 Mittagstisch
    15.00 Mädchengruppe
    19.00 Kinoabend an jedem 4. Freitag im Monat
Sonntag   15.00 SonntagsCaféZeit an jedem letzten Sonntag im Monat
(wir freuen uns über Kuchenspenden, Kosten werden auch gern erstattet)

 

 

NACHBARSCHAFTS-Café an jedem Dienstag + Donnerstag von 14.30 – 16.30 Uhr mit selbst gebackenem Kuchen

Gäste und Mitarbeitende berichten aus dem Mittelpunkt:
„Alleinstehend und an den Rollstuhl gebunden, ist der Mittagstisch im Mittelpunkt Brückenhof eine Einrichtung für mich, die ich nicht mehr missen möchte. Viermal in der Woche freue ich mich auf ein gesundes, schmackhaftes und frisch gekochtes Essen, das von netten und hilfsbereiten Menschen zubereitet und serviert wird. Man speist in einem hellen, freundlichen Raum, findet angenehme „Mitesser“ zum Plaudern – und das alles für wenig Geld. Ein sehr schönes Angebot!“Margot Büssis
„In den Mittelpunkt gehe ich gerne, weil ich nicht nur super leckeren Kuchen zum kleinen Preis bekomme! Sondern in erster Linie, um unseren so toll zusammengewachsenen Stammtisch zum ungezwungenen Plausch zu treffen. Die von Jung bis Alt zusammengewürfelte Gruppe ist von solcher Toleranz, dass nicht nur Kids willkommen sind. Ärger, Sorgen und Nöte werden geteilt, man baut einander auf, hört zu und hilft. Umso größer die Freude, wenn jemanden etwas Gutes widerfährt. Dienstag und Donnerstag sind somit eine willkommene Pause vom Alltag.“ - Frau Schuchhardt
„Ich arbeite und bin gerne im Mittelpunkt, weil ich die Kontakte und die Menschen dort mag. Das Essen dort jeden Tag frisch zubereitet wird und lecker schmeckt. Ich es für wichtig finde, Kontakte knüpfen zu können oder einfach nur die Möglichkeit zu haben, sich beim Essen unterhalten und nicht allein sein zu müssen. Ebenso wichtig ist das Schnuddeln bei den Kaffeenachmittagen.“ - Ulrike Glinka († 2014)
„Seit knapp einem Jahr bringe ich kranken und behinderten Menschen zweimal in der Woche das Mittagessen nach Hause, das im Mittelpunkt von vier netten Leuten liebevoll zubereitet wird. Es ist schön für mich ein wenig am Leben dieser Menschen teilzunehmen, ihnen zuzuhören und wenn nötig hilfreich zur Seite zu stehen. Oft sind diese Begegnungen eine große Bereicherung für mich, die mich dankbar machen.“ - Irmgard Siebert
Kommen Sie vorbei und lernen Sie das Stadtteilzentrum Mittelpunkt selbst kennen oder bringen Sie sich ehrenamtlich mit ein
wir freuen uns auf Ihre Ideen und Ihre Mitarbeit

 
Hinter dem Stadtteilzentrum Mittelpunkt stehen GWH, Caritasverband, Diakonisches Werk, die Evangelische Kirchengemeinde Kassel-Süd und die Diakonie-Stationen. W
ir freuen uns auf ein Treffen im

Mit herzlichen Grüßen Pfarrer Harald Götte t. 0561-492191  mit Team t. 0561-4003860


Rückblick auf unsere Veranstaltungen ...

Heiligabend 2015 im

Schon in 2014 gab es eine kleine Weihnachtsfeier für die Gäste des Mittelpunkt, die gut besucht war und den Anwesenden sehr gut gefallen hat, so dass es wiederholt werden sollte. Im stimmungsvoll geschmückten Aufenthaltsraum wurde die Weihnachtsgeschichte gelesen, gesungen und Andacht gehalten. Pfarrer Rühl vom Diakonischen Werk hatte sich dafür Zeit genommen. Natürlich kam das leibliche Wohl nicht zu kurz. Ein kleines Heiligabend-Menü aus Kürbissüppchen, Kartoffelsalat und Wiener Würstchen, einem Desserkuchen aus Mandarinen mit Vanillesoße wurde von ehrenamtlichen Helfern vorbereitet und fand großen Anklang. Nach Geschichten und gemeinsamen Liedern gab es selbst gebackenen Kuchen, Plätzchen und Kaffee. Karin hatte kleine Geschenke vorbereitet, auf dem von ihr gestalteten Weihnachtstisch dekoriert und nach einem Losverfahren verteilt. Ein schöner Nachmittag hat alle Anwesenden auf das Weihnachtsfest eingestimmt.

Internationales Kochprojekt seit Herbst 2013 

Gemeinsam Kochen, sich kennen lernen, miteinander reden und beim gemeinsamen Werkeln mehr voneinander lernen. Dies war der Grundgedanke für das  „Internationale Kochprojekt“ von Marion Lamm-Dietrich, die bis zum Mai dieses Jahres den Mittelpunkt geleitet hat.
Im Brückenhof leben Familien mit deutschem Hintergrund und Migrantenfamilien oft nebeneinander her. Man kennt sich nicht, die Hürden für eine Kontaktaufnahme sind oft hoch und die Gelegenheiten zum Austausch eher selten. Gemeinsames Kochen kann Menschen und Kulturen verbinden. Dies haben deutsche Frauen und Migrantinnen aus verschiedenen Ländern in den letzten zwei Jahren erleben können.
Der Frauentreff und Familientreff Oberzwehren und das Stadtteilzentrum Mittelpunkt im Brückenhof haben dieses Kochprojekt gemeinsam überlegt. Beim Frauenweltgebetstag in der Klosterkirche Nordshausen konnten fünf deutsche Frauen gewonnen werden und über den Frauentreff fünf Frauen verschiedener Nationalitäten. Das Familiennetzwerk der Stadt Kassel hat dieses Projekt finanziert, und so konnten von September bis Dezember 2013 vier gemeinsame Kochtreffen im Familientreff stattfinden. Ein kurzer Einblick in die Rezepte: Beim ersten Treffen gab es ein russisches Buchweizengericht, danach Kürbissuppe – Semmelknödel mit Pilzragout, danach Pelmeni mit Fleisch und Kartoffelfüllung und zum Abschluss afghanische Hefeteigtaschen mit Lauch- oder Kartoffelfüllung sowie Sahnepudding mit Walnüssen und Quittenkompott.
Gemeinsames Lachen, Genießen, kennen lernen neuer Speisen und neue persönliche Kontakte waren erlebbar. Wer einmal miteinander gekocht hat, nimmt mehr wahr von der Vielfalt im Stadtteil und der bunten Nachbarschaft.
Immer wieder trafen sich Frauen in unregelmäßigen Abständen, kochten gemeinsam und lernten sich näher kennen. Das wird bis heute praktiziert.

Am 10. November 2015 war es wieder soweit. Auf dem Plan standen verschiedene Brotaufstriche wie Avocado-Paprika-Cashew-Aufstrich, Apfel-Dipp mit Meerrettich, Aprikosen-Tomaten-Aufstrich und ein weiterer mit exotischen Gewürzen und Kichererbsen. Somalische Frauen bereiteten eine Hühnchenpfanne mit Reis und Salat zu. Es gab einen Rote-Bete-Salat mit Äpfeln, Walnüssen und Balsamicodressing und zum Abschluss Apfelscheiben im Ausbackteig mit Zimtzucker und Vanillesoße. Nach dem fröhlichen Gewusel, an dem auch schon die Kleinsten teilnahmen, saßen alle um den schön gedeckten Tisch, um das leckere Essen zu genießen. Hodan, eine lustige junge Mutter aus Somalia, schwang den Löffel und sagte: Durch unsere Treffen sind wir zusammengewachsen. Stimmt. Wir freuen uns auf den nächsten internationalen Kochtermin am 8. Dezember 2015. Farida und Saeeda planen ein indisches Menü. Wir lassen uns gerne überraschen.

Aus dem Extra TIPP vom 10. September 2014: