Klosterkirche Nordshausen Klosterkirche Nordshausen

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8. bis 18. November 2015 

Andacht: Dr. Tilman Evers, Kassel Hildrun-Luise Jauch/Violine begleitete die Andacht am 10.11.2015

 

15. November 2015, 18.00 Uhr - Vortrag von Dr. Tilman Evers, Kassel
Die Kathedrale von Chartres - Symbolbau des Abendlands

  
Die Kathedrale von Chartres ist nicht der erste Kathedralbau der anbrechenden Gotik – aber deren erste Vollendung. Entstanden auf keltischem Boden, verkörpert sie ein geistiges Erbe, in dem sich das Wissen, die Kunst und die Spiritualität des hohen Mittelalters verdichten. Ihre Entstehungszeit ist zugleich die eigentliche Geburtsstunde des modernen Europas. So spricht die Kathedrale von Chartres auch den heutigen Menschen an, fordert ihn heraus – in seinem religiösen Empfinden, seinen künstlerischen Sinnen und seinem Wissen um die Wurzeln der abendländischen Kultur.    

Der detailreiche Vortrag hat den Zuhörern Einblicke gegeben in große Architekturkunst, die facettenreichen Motive in den riesigen Glasfenstern, unüberschaubare Steinmetzarbeiten, bauliche Besonderheiten, besonders die Ausrichtung der Kirche - nicht wie üblich in West-Ost-Richtung, sondern Richtung Nordosten wie Stonehenge, Einzelheitenn darüber sind allerdings nicht belegt und lassen lediglich Vermutungen zu.
Priv. Doz. Dr. Tilman Evers ist Sozialwissenschaftler und lebt in Kassel. Seit Jahren ist er Ko-Leiter von Studienreisen nach Chartres und dort als deutschsprachiger Führer akkreditiert. Er ist (Ko-)Autor  mehrerer Publikationen zu Chartres, u. a. des reich bebilderten Bandes: Burggrabe, Evers et al.: Chartres – Lauschen mit der Seele. München: Kösel, 2011  
Hinweis: Dr. Evers ist auch Ko-Leiter einer Studienreise nach Chartres, die vom 3. bis 9. April 2016 in Zusammenarbeit mit der Ev. Erwachsenenbildung Jülich stattfindet. Informationen und Anmeldung: EEB Jülich, Aachener Str. 13a, 52428 Jülich, Tel. 02461-99660, mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

15. November 2015, Volkstrauertag, Gottesdienst mit Herrn Dekan i. R. Gottlieb Dellit

Zum diesjährigen Volkstrauertagsgottesdienst gab es sehr aktuelle Bezüge: Der Terroranschlag in Paris am 13. November 2015 mit vielen Opfern und die Flucht vieler Menschen aus den Krisengebieten im nahen Osten.
Die Predigt von Herrn Dellit thematisierte das Gleichnis vom Weltgericht aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 25, Verse 31-46:
"Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan ..."
Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken.

Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.
Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?
Darauf wird der König ihnen antworten: Amen ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht.
Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.
Uta Verena Kröhn-Hermann begleitete den Gottesdienst an der Orgel mit einer Hornistin aus ihrem Blechbläserkreis an der Emmauskirche zu den Liedern aus dem Gesangbuch und mit Stücken von Bach und Teleman.

 

Erntedank 2015

   
Konfirmandeneltern bereiten den Erntedank-Gottesdienst vor  Segnung der Kinder

 

 

27. August 2015 - Erlebnisse eines Pilgers auf dem Lutherweg

 
 
Luther nahegebracht - so kann man den unterhaltsamen und informativen Vortrag von Gerd Betz bezeichnen, der sich allein als Pilger auf die Spuren Martin Luthers von Worms in Rheinland Pfalz über Hessen zur Wartburg in Thüringen begab. Nach seiner Einleitung mit wesentlichen Informationen über Dr. Martin Luther schilderte Herr Betz die wichtigen Jahre des großen Reformators von 1517 bis 1521 und zeichnete den ungefähr 400 km langen Weg mit unglaublich vielen interessanten Hintergründen, Daten und Bildern nach. Unerwartet kurzweilig wurden die Zuhörer mitgenommen auf Luthers Weg vor annähernd 500 Jahren und bekamen das Gefühl, mit dabei gewesen zu sein. Altes Schulwissen wurde aufgefrischt und die Dramatik der Reformation deutlich. Man muss sich fragen, wie die Geschichte ohne Luther verlaufen wäre. Herr Betz hat bei einigen der Anwesenden das Gefühl hinterlassen, unbedingt die ein oder andere Etappe des Lutherweges 1521 gehen zu wollen. Die Spende des Abends stellte Herr Betz nach Pilgerart einem wohltätigen Zweck zur Verfügung. Herzlichen Dank.

 

 
28. Juni 2015 - Konzert der TÖNEWERFER

 
   


26. Juni 2015 - ab 18 Uhr - Nacht der offenen Kirchen

Das Wetter hat mitgespielt und mit dafür gesorgt, dass die Nacht der offenen Kirchen am 26.06.2015 zu einem vollen Erfolg und Besuchermagneten wurde. Doch nicht nur die milden Temperaturen bis spät in die Nacht haben die Besucher gelockt, auch das vielfältige und umfangreiche Programm, das vom Veranstaltungsteam der Klosterkirche auf die Beine gestellt wurde, sprach die Besucher an: Über einhundert Interessierte verfolgten bei mehreren Führungen die spannende Geschichte der ältesten Kirche Kassels und freuten sich besonders auf die Besichtigung der sonst nicht öffentlich zugänglichen Bereiche wie Glockenturm und Gewölbe über dem Kirchenraum. Noch ein paar Zuhörer mehr versammelten sich zu den Darbietungen der Tönewerfer und des Posaunenchors. Ebenfalls großes Interesse weckte die TaiChi-Stunde mit Frau Formann im Klostergarten. Die Riverside Jazz Messengers um Professor Dietfrid Krause-Vilmar und die gastronomische Versorgung mit diversen Getränken, Bratwurst, Laugenbrezeln mit Dipps und Käse- und Ahle Wurscht-Tellern luden die Besucher zum Verweilen ein, sodass der Platz auf und an den bereit gestellten Bänken und Stehtischen knapp und selbst die Kirchenmauer ‚besetzt‘ wurde. So wurde aus der Nacht der offenen Kirche ein Fest der Begegnung rund um unsere Kirche. Der Programmteil klang nach 23.00 Uhr mit einer meditativen Abendandacht aus. Als sich gegen Mitternacht die letzten Besucher auf den Heimweg machten, stellten die Organisatoren und alle Beteiligten erschöpft aber zufrieden fest: der Aufwand und die viele Arbeit haben sich gelohnt! (jg)


11. Juni 2015 - Diakonissen besuchen die Klosterkirche
unter der Führung von Herrn Credé


Mittwoch, 27. Mai 2015, 19.30 Uhr - Klosterkirche Nordshausen

Im Rahmen der Ökumenischen Woche zeigten wir den Film "Vaja con Dios" (deutsch: Zieh mit Gott),  eine unterhaltsame Komödie über den Weg junger Mönche nach Italien.
 
Sonntag, 3. Mai 2015
 
  Konfirmation 2015 Klosterkirche und Stephanuskirche -
Foto: Karsten Socher

 

Sonntag, 19. April 2015
 
 
 
 Goldene Konfirmation - Foto: Karsten Socher  Diamantene Konfirmation - Foto: Karsten Socher

  

Freitag, 6. März 2015, 19 Uhr


 

Freitag, 27. Februar 2015, 18 Uhr

Vortrag zur Glaubensreform von Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns
Christen, Juden, Muslime und andere - Halbgeschwister oder Geschwister?

Der theologisch-politische Vortrag von Professor Dr. Jörns, Humboldt-Universität Berlin, am Freitag, 27. Februar 2015, in der Klosterkirche, fand ein sehr interessiertes Publikum aus vielen Stadtteilen Kassels. Vordergründig ging es um die aktuellen Fragen, wie wir als Christen mit der neuen Migration umgehen können – nachdem Deutschland die Integration von ca. 14 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem zweiten Weltkrieg in bewundernswerter Weise gemeistert hat. Die ungleich schwerere Aufgabe heute sei nur mit einer veränderten Spiritualität zu bewältigen, weil es nun auch um die Begegnung mit uns bisher ferner stehenden oder sogar fremden Kulturen und Religionen gehe. Manche Abwehrhaltung sei immer noch gespeist aus alten theologischen Vorurteilen, die sich auf festgefügte Gottesbilder berufen.
Deshalb war die Frage nach unseren ererbten Gottesvorstellungen das eigentliche Hintergrundthema. Vor allem die Vorstellung von der Sühnebedürftigkeit des menschlichen Lebens, die Notwendigkeit der „Erlösung“ von einer vermuteten „Erbschuld“ durch ein blutiges Opfer, das der Sohn dem Vater am Kreuz darbringe, damit dieser in seinem abgründigen Zorn besänftigt werde, sei aus historisch spezifischen Zusammenhängen heraus entstanden, habe jedoch über Jahrhunderte eine dauernd präsente Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft gefördert. Man müsse deshalb heute nicht nur die Bibel in ihren historisch und literarisch bedingten Kontexten verstehen lernen, sondern auch die kirchlichen Lehrverkündigungen sowie ihre Riten und Sakramente einer historisch-kritischen Überprüfung unterziehen.
Prof. Dr. Jörns ist - zusammen mit dem renommierten katholischen Didaktiker Hubertus Halbfas und Anderen - der Gründer der Gesellschaft für eine Glaubensreform e. V. (s. Internet), die sich darüber hinaus auch für eine theologische Neubewertung der Schöpfung in Bezug auf den Umgang mit Tieren und Pflanzen einsetzt.
Mit Blick auf die verschiedenen Religionen spricht Prof. Jörns von unterschiedlichen Wahrnehmungen Gottes, wonach es sich verbietet, dass eine Religion für sich die absolute Wahrheit beansprucht. In Häusern der Religionen nach dem Beispiel der Stadt Bern sollten Begegnungsräume für alle vertretenen Religionen geschaffen werden, um ein friedliches Miteinander zu fördern. - Dr. J. Mense

 

 2014 

 

Weihnachten 2014 - Neue Stühle für die Klosterkirche

 

Samstag
, 6. Dezember 2014, Weihnachtsmarkt rund um die Klosterkirche

 
 Samstag, 27. September 2014, 18 Uhr,  Klosterkirche in Kassel-Nordshausen

 

Unter dem Titel
Martins Rose und Marias Apfel
wurden wir in einem zweiteiligen Konzertabend mit Musik aus dem Umfeld der CASSELER HOFKAPELLE in die Reformationszeit geführt. Ausgehend von den örtlichen Gegebenheiten, wurde ein Bogen geschlagen von der "hohen Sphäre" der geistlichen Musik zum prallen Leben, wie es sich in Musik und Literatur widerspiegelt. Zunächst liess das PENASOLA-ENSEMBLE geistliche Vokalmusik erklingen, die zu einem guten Teil in den ehemaligen Beständen der Kasseler Hofkapelle zu finden ist. Nach einer Pause, in der bei Brot und Wein die Gelegenheit zum Austausch mit Musikern und Mitgliedern von CAVATA CASSEL e. V. gegeben wurde, folgte mit Johann Hermann Scheins Banchetto Musicale Tanzmusik aus derselben Zeit, lustvoll musiziert von der CAMERATA CAVATA. Carlo Ghirardelli und Carla Schmelter bereicherten diesen Teil mit szenischen Rezitationen aus dem Roman Die schöne Melusine des Thüring von Ringgoltingen in der Fassung aus dem Buch der Liebe von 1587.

 

HNA-Artikel vom 23. September 2014:

 


Samstag, 21. September 2014 - Tanzen für den Frieden am Weltfriedenstag 
mit Petra Einrauch auf dem Platz vor Edeka-Korschan

Petra
Einrauch

 

 

  

Wir trauern um

Kurt Simon

Über sieben Jahre lang hat er als ehrenamtlicher Vorsitzender im Vorstand der „Kulturstiftung Klosterkirche“ die Arbeit der Stiftung maßgeblich geprägt und die Konzerte in der Klosterkirche mit Kenntnis und Umsicht gefördert.
Dafür und für seine jahrelange Mitwirkung in unserem Posaunenchor sind wir sehr dankbar!
Wir verlieren einen mitfühlenden und aufrechten Menschen mit wachem Geist.
Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie!
 

* 29.05.1936
† 10.08.2014

  Wie schnell eilen unsere Jahre dahin; es ist, als flögen sie davon. (Psalm 90,10)

 

Freitag, 4. bis Sonntag 6. Juli 2014 mit Gottesdienst am Sonntag um 11 Uhr
Drei Tage Stadtteilfest rund um die Klosterkirche Nordshausen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konfirmanden 2014 in der Klosterkirche Nordshausen


Wechsel in der Leitung des Posaunenchores der Klosterkirche Nordshausen

Nach 20 Jahren Posaunenchorleitung hat Dr. Hellmuth Zöltzer dieses Amt abgegeben. Bereits im Januar ist Martin Mamani an seine Stelle getreten.
Im Gottesdienst am Ostersonntag dankte die Gemeinde Hellmuth Zöltzer für sein ausdauerndes und hohes ehrenamtliches Engagement.
Mit Begeisterung hat er die Aufgabe der Leitung vor 20 jahren übernommen, und diese Begeisterung hat sich auf andere übertragen. Viele Menschen hat Hellmuth Zöltzer für das Spielen im Posaunenchor gewonnen und die Gemeinschaft mit Leben erfüllt. Unzählige Stunden sind in die Proben und Auftritte geflossen, ob in den Gottesdiensten, beim Turmblasen, auf den Friedhöfen, im Advent beim Weihnachtsmarkt oder beim Rundgang durch den Stadtteil, in anderen Gemeinden oder in der Konzertmuschel in Bergpark.
Jetzt tritt Hellmuth Zöltzer zurück und spielt doch weiterhin mit im Posaunenchor.
Wir danken ihm für seine Tätigkeit als Posaunenchorleiter und wünschen ihm weiterhin viel Freude an der Musik und Gottes Segen auf seinem Weg!


Artikel aus HNA Ausgabe vom Donnerstag, 24. April 2014

 


Artikel aus HNA Ausgabe vom Mittwoch, 23. April 2014

Sonntag, 9. März 2014

50 Jahre - Goldene Konfirmation 60 Jahre - Diamantene Konfirmation

 

 2013 und früher



Weihnachten 2013 in der renovierten Klosterkirche

  
8. Dezember 2013 - 10 Jahre Kulturstiftung Klosterkirche

Am Sonntag, dem 8. Dezember 2013, feierte die Kulturstiftung Klosterkirche ihr 10jähriges Bestehen. Stand am Anfang, als sie begründet wurde, vor allem der Wunsch, die besonderen Qualitäten der Klosterkirche über den bloßen Gottesdienst hinaus auch anders zu nutzen und damit Menschen für die Kirche zu interessieren, so hat sich dies im Laufe der Jahre zu einer beliebten Reihe von etwa monatlich stattfindenden Konzerten ausgewachsen. die Organisation dieser Reihe lag über mehrere Jahre in den Händen von Kurt Simon, inzwischen ist dafür Susanne Schale in Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Stiftung verantwortlich.
Zur Jubiläumsfeier gab es nach dem Grußwort von Frau Pröpstin Katrin Wienold-Hocke einen Rückblick des ehemaligen Nordshäuser Pfarrers Dierk Glitzenhirn zur Entstehung und Arbeit der Kulturstiftung (http://www.klosterkirche-nordshausen.de/konzerte). Herr Dekan Jürgen Renner verlieh Herrn Dr. Ing. Klaus-Dieter Schmidt-Hurtienne, 1. Vorsitzender des Förderverein Kultur- und Sozialzentrum Klosterkirche Nordshausen e. V., die Elisabeth-Medaille für sein
Wirken an der Klosterkirche.

Der Chor VOKALCONSORT und CAMERATA CASTELLANA als Quartett waren zu Gast und gaben mit Vokal- und Instrumentalwerken von Vivaldi, Pachelbel, Corelli, Eccard, Bach, Praetorius u. a. Kostproben aus ihrem Repertoire, das in weiten Teilen auch dem Profil der früheren Konzerte in der Klosterkirche entspricht.  

 

1. Dezember 2013 - Adventskonzert

   


28. November 2013 - Klosterkirchen-Mobilé im Advent

das große Mobilé aus Strohsternen wurde in Teamarbeit aufgehängt


3. November 2013 -
50 Jahre Goldene und 60 Jahre Diamantene Konfirmation

den festlichen Abendmahlsgottesdienst gestalteten Pfarrer Dr. Markus Himmelmann und Pfarrer i. R. Wolfgang Most, der vor 50 Jahren
den ersten Jahrgang konfirmiert hat -
Musikalische Begleitung: Singkreis und Posaunenchor der Klosterkirche Nordshausen


23. - 28. Oktober 2013 - Besuch aus unserer südfranzösischen Partnergemeinde Valleraugue

 

Gemeindefahrt nach Netze und Schloss Waldeck mit unseren Freunden aus Valleraugue, Cevennen
weitere Fotos unter Förderverein/Wir über uns ...

1. September 2013
R
und um die Klosterkirche Nordshausen

Stadtjubiläum kassel 1100  913 - 2013

   
   
   

 

HNA-Artikel Okt. 2013:

HNA-Artikel 27. September 2013:

 
 

HNA-Artikel im September 2013:


Gute Nachrichten am 13. Juni 2013 ...

Frau Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst überreicht 40.000 Euro des Landes Hessen aus Mitteln für Denkmalpflege für die Renovierung der Klosterkirche Nordshausen
Die Ministerin lobte: „Hier wird mit großem Engagement ein Kleinod gepflegt und gleichzeitig in der lebendigen Gemeindearbeit ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des historischen und kulturellen Erbes geleistet.“ Sie betonte, dass Hessen den Schutz von erhaltenswerten Denkmalen auf keinen Fall aufgeben werde. Ein Bauwerk wie die Klosterkirche sei mehr als ein altes Gebäude, das "schön" anzusehen sei: Es sei ein Ort mit einem reichen Schatz an Erfahrungen, an den sich emotionale Bindungen knüpften.

Ministerin Eva Kühne-Hörmann während ihrer Ansprache vor der Klosterkirche
 Die Ministerin mit Herrn Verwaltungsdirektor Stephan Heinisch                                                          ... und Pfarrer Harald Götte

 
... und am 14. Juni 2013
Der Lions Club Kassel-Wilhelmshöhe spendet 2.500 Euro
aus einem Benefizkonzert

Am 15. März 2013 hatte der Lions Club Kassel-Wilhelmshöhe zugunsten der Renovierung der Klosterkirche ein Benefizkonzert veranstaltet, das im Gemeindehaus der Emmauskirche stattfand und viel Begeisterung auslöste. Unter dem Motto Die Klarinette als Sängerin trug das „Duo Song“ mit Stephan Hülsermann (Klarinette) und Ji-Young Song (Klavier) Liedkompositionen der Romantik von Schubert und Schumann sowie moderne Kompositionen von Pärt und Widmann vor. Die Einnahme wurde vom Club noch „nach oben korrigiert“ und am Freitag, 14. Juni 2013, durch den Präsidenten Herrn Dr. Karl Heinz König, den Vizepräsidenten Ludwig Graf zu Solms-Laubach und den Clubmaster Herrn Dr. Oliver Schmidt an Pfarrer Dr. Markus Himmelmann übergeben. Herzlichen Dank für diese Unterstützung!

Duo Song                                                                                Pfarrer Dr. Markus Himmelmann nimmt die Spende des Lions Club entgegen
 
Dr. Ing. Klaus-Dieter Schmidt-Hurtienne, 1. Vorsitzender des Fördervereins Kultur- und Sozialzentrum der Klosterkirche Nordshausen e. V.,
erklärt während eines Rundgangs den Stand der Bauarbeiten an der Klosterkirche vlnr: Pfarrer der Klosterkirche Dr. Markus Himmelmann
,
Ludwig Graf zu Solms-Laubach (Vicepräsident Lions Club), Dr. Karl Heinz König (Präsident Lions Club), Dr. Oliver Schmidt (Clubmaster Lions Club)

  
Gemeinsam den Kreuzweg gehen am 21. und 22. März 2013  
Den Kreuzweg zu gehen haben die protestantischen Kirchen nicht in ihren Traditionen bewahrt, man stieß sich an den übersteigerten Formen der „Nachahmung Christi“, die manchmal bis zur Selbstgeißelung gingen – darin stellte sich für die Reformatoren das „Leistungsprinzip“ dar, das die Rechtfertigung aus Glauben als unverfügbares Geschenk Gottes verdunkelte. Der mittelalterliche Kreuzweg entwickelte sich aus dem Bedürfnis der Jerusalem-Pilger, den Weg Jesu nachzugehen, sich in sein Leiden vertiefen und es spürbar miterleben zu können. Das war aber nur wenigen vergönnt, und so richtete man in Europa Golgatha-Berge oder -Hügel oder in den Kirchen die sog. Stationen ein, damit möglichst alle Gläubigen daran teilnehmen konnten. Voraussetzung für diese Frömmigkeit waren übrigens die Predigten des Bernhard von Clairvaux, der den Reform-Orden der Zisterzienser mitbegründet hat. Nach Jahrhunderten einer Theologie, bei der die Menschheit Jesu fast vergessen hat und er als „Herrscher des Weltalls“ von den Mächtigen für ihre Politik vereinnahmt worden war, entdeckte Bernhard wieder das Leiden Jesu und damit sein Mensch-Sein für die Menschen. 

Heute wird diese Äußerung der Frömmigkeit als eine Form des meditativen Gebets wiederentdeckt. Seit wenigen Jahren bietet Frau Gabriela Klitzke („Frühstück für Frauen“) in der Passionszeit eine solche gemeinsame Erfahrung an. Man trifft sich in der Klosterkirche Nordshausen, vor dem Altar versammeln sich die Teilnehmerinnen zur ersten Station, dem Passah-Mahl. Zur Erinnerung an Jesu Abendmahl mit den Aposteln wird ein kurzer Text vorgetragen, Brot wird verteilt, aber auch ein Spiegel steht dort ... nach einem Gebet geht man schweigend in den Garten Gethsemane, den Klostergarten.

Dort sind drei weitere Stationen vorbereitet. Nach der Verleugnung durch Petrus wird Jesus auf dem Weg begleitet, indem alle den Wanderweg durch die Felder Richtung Mattenberg einschlagen, bis zu der kleinen Anhöhe, wo man der Kreuzigung Jesu auf Golgatha und seiner letzten Worte gedenkt. Dann geht es zurück, und anders als in dem tradierten Kreuzweg folgt nun noch ein gemeinsames frohes Zusammensein unter dem österlichen Aspekt der Emmaus-Jünger(innen). - In diesem Jahr fand der gemeinsame Kreuzweg witterungsbedingt in der Klosterkirche statt.

Am Freitag, 1. März 2013, fand der Weltgebetstag in der Klosterkirche statt
Thema: Ich war fremd - Ihr habt mich aufgenommen
Unter der Leitung von Beate Heise haben Nordshäuser Frauen mit dem Singkreis der Klosterkirche unter der Leitung von Susanne Schale den Gottesdienst vorbereitet. In der gut besuchten Kirche wurden Texte und Lieder vorgetragen, welche die Integrationsproblematik in unserem Nachbarland Frankreich zum Thema hatten. Petra Einrauch hatte sich zum Lied "Ein Saatkorn gesät ..." eine kleine Choreographie ausgedacht, die von den anwesenden Männern und Frauen zur Musik ausgeführt wurde. Frauke Funke hat die Andacht mit eigenem Text gestaltet. Im Anschluss gab es für alle eine Feier mit selbst zubereiteten französischen Speisen im Saal des Gemeindehauses.
Die Gottesdienstordnung wurde herausgegeben vom "Weltgebetstag der Frauen", in diesem Jahr von Frauen aus Frankreich. Im nächsten Jahr übernehmen ägyptische Frauen die Vorbereitung zum Thema "Streems in the desert"
. Vielleicht wird der politische Umbruch in 2011 mit all seinen Folgen thematisiert. Wir sind gespannt und laden schon jetzt zum Weltgebetstag 2014 in die dann renovierte Klosterkirche ein.
französische Landesfarben
Singkreis mit Susanne Schale  Gottesdienstbesucher                                                                                    Französisches Buffet

 2012

Oktober 2012 - Besuch aus der Schwestergemeinde Valleraugue in Südfrankreich
Am 31. Oktober 2012, dem Reformationstag, fand in der Gemeinde Kassel-Süd ein ganz besonderer Gottesdienst statt. Aus Anlass des Besuchs von Madame Françoise Pic aus unserer Partnergemeinde Valleraugue wurde im Lichte des gemeinsamen reformatorischen Bekenntnisses die langjährige "Jumelage", die geschwisterliche Freundschaft zwischen der südfranzösischen Hugenotten-Gemeinde und der Klosterkirche gewürdigt und unter den Segen Gottes gestellt. Im Anschluss daran überreichte Pfarrer Dr. Himmelmann Madame Pic die Dankesmedaille der Landeskirche für ihr großes Engagement in dieser so fruchtbaren und beglückenden Beziehung.

Angefangen hatte alles Mitte der 1970er Jahre mit einer persönlichen Freundschaft zwischen Pfarrer Wolfgang Most und dem damaligen Pfarrer aus Valleraugue, Pierre Carenas, der als Flüchtling aus dem spanischen Bürgerkrieg dort Asyl gefunden hatte und von dem Gedanken der Verständigung der Völker in Europa beseelt war. Den ersten Besuch machte eine französische Gruppe unter der Leitung des Ehepaars Garmath in Nordshausen, von da an besuchte man sich alle zwei Jahre wechselseitig. Nachdem Pfarrer Carenas in den Ruhestand gegangen war, übernahm der aus dem Elsass stammende Paul Beron die Verantwortung für die Partnerschaft. Nach seinem Tod hat seit 2002 Françoise Pic die Organisation übernommen.
(Françoise Pic - rechts im Bild - mit ihrer langjährigen Freundin Gudrun Rauch, zu der sie privat angereist war)

In Nordshausen führte nach der Verabschiedung von Pfarrer Wolfgang Most der neue Pfarrer Dierk Glitzenhirn die Kontakte fort. Als 2012 Dr. Markus Himmelmann Pfarrer wurde, übernahm er sofort begeistert auch diese Aufgabe. Im Jahr 2012 kam wegen ungünstiger Termine ein Besuch der französischen Freunde nicht zustande, aber wir haben Françoise Pic noch einmal eine herzliche Einladung mit auf den Weg gegeben, und sie war sicher, dass es in diesem Jahr keine Probleme geben wird. Der Zeitpunkt ist noch nicht bekannt, aber interessierte Gastgeber können sich jetzt schon bei Pfarrer Himmelmann melden unter t. 81676214. (Aus "Blick in die Gemeinden März bis Mai 2013)



2008